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Trainingslager in San Vincenzo
Montag, den 27. Februar 2012 um 09:08 Uhr

 

Am Sonntag, 19.02.12, war es wieder einmal soweit. Manu und Danny scheuchten eine Gruppe todmüder Schwimmer und Triathleten samt Eltern aus den Betten, um mit ihnen um Punkt 6 Uhr morgens in den Süden zu düsen. Die Rennräder befanden sich bereits in den Startlöchern und das Schwimmbad bzw. Treibhaus wartete nur darauf, die Athleten schwitzen zu sehen. Während sich der „Circolo anziani“ mit Mamma Ve, Karin, Cristina und Danny die toskanischen Hügel hinaufquälte, flogen die Triathleten nur so dahin. Obwohl sie einigen professionellen Konkurrenzteams – mit eigener Autokolonne hinterher – begegneten, knackten sie mit unübertreffbarer Bravour die 100km-Marke, nach dem Ausflug allerdings konnte so mancher keinen Radsattel mehr sehen. Beim Athletiktraining mit Danny lernten wir dann die Buchstaben von L-W kennen und mit Mamma Ve zählen von 1 bis 30 auf Italienisch, vorwärts und rückwärts. Außerdem hatten wir eine ausgebildete Aerobic-Trainerin mit, auch wenn wir nichts dagegen hätten, wenn sie ihre Fahr-, Park- und Tankkünste genauso viel trainieren würde. Manu hingegen war von Kopf bis Fuß für unser körperliches „Wohl“ zuständig und unsere Beine werden ihre Trainingsprogramme wohl nicht so schnell vergessen. Bruno, eher besorgt über das Wohl der Triathleten, zeigte dagegen noch einen filmreifen Sturz und war auch auf dem Rad in Weiß - voll im Trend - topmodisch gekleidet.

Auch die Freizeit durfte nicht zu kurz kommen: Obwohl die Behausungen von außen gesehen eher Klohütten als Bungalows glichen, war es im Inneren doch recht behaglich und wir vertrieben uns die Zeit mit der hoteleigenen Comicserie (www.rivadeglietruschi.it). Beim Fruit-Ninja (=Früchte zerschneiden, um Punkte zu bekommen, für die Nichteingeweihten) stellten wir neue Vereinsrekorde auf und wir entdeckten sogar einige verborgene Talente in unseren Reihen, darunter Maler und mehr oder weniger talentierte Sänger. Im idyllischen Piombino/Tombino genossen wir köstliches Eis, während andere sich nach deutschem Vorbild Käsebrot mit Marmelade schmierten.

Fürs leibliche Wohl waren einige hochgebildete Kellner mit Universitätsabschluss (fragwürdige Angabe) verantwortlich: Trotz internem Machtkampf (aus vertraulichen Quellen wissen wir, dass zwei Unterkellner einen Putsch zum Sturz des Oberkellners planen), war das Essen doch mehr als zufriedenstellend, auch wenn einige Gerichte erklärt werden mussten und es so manche kulturelle Missverständnisse gab (die Nachspeise – il desserto, Gemüse - ?, Anmerk.d.Red. der Übersetzter, welcher übrigens die 1. Oberschule besucht, möchte anonym bleiben und Joe Gurke genannt werden).

Alles in allem war das Trainingslager doch ein voller Erfolg: Die Zeit mit dem „Tauben Nüsschen“ (weitere Infos Gianluca Purzer oder Philipp Rottensteiner) ist nur so verflogen und der Beat der Comicserie wird uns noch im Schlaf verfolgen. Auch Manus und Dannys berühmt-berüchtigte gelbe Karten werden wir nicht so schnell vergessen. Trotz einigen Wehwehchen haben wir alles bestens überstanden und unsere Schwimmer sogar noch nach Siena zum Wettkampf geschickt. Die Triathleten werden die 4 Stunden auf dem Rad wohl noch einige Tage spüren, doch allein des herrlichen Klimas und des Meeres wegen würden wir sofort zurückfahren!

by Julia

 

 

 
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