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Gelungenes Trainingslager in der Toskana
Freitag, den 07. März 2014 um 17:38 Uhr

In der ersten Märzwoche hat der Schwimmclub Brixen ein Trainingslager für Schwimmer und Triathleten in der Toskana abgehalten. Neben unseren Jugendlichen haben sich heuer auch einige aktive erwachsene Triathleten sowie Triathleten vom Läuferclub Bozen und dem Triathlon Hochpustertal angeschlossen.

Hier die Eindrücke unserer jungen Athleten:

Dringdring, dringdring – die noch herrschende Stille wurde von den ersten Tönen des läutenden Weckers unterbrochen. Zunehmend vergrößerte sich der Lärm der sich herumwälzenden Athleten und schließlich wagten die Mutigsten einen Blick aus dem Fenster zu werfen. Obwohl nur einzelne Sonnenstrahlen die Wolkendecke durchbrachen, sorgten sie für eine heitere Stimmung. Während sich einige ihre Zähne putzten, begannen andere den Tag mit einem Sonnengruß.

Ab 08:00 Uhr stürzten sich die hungrigen Sportler auf das Frühstücksbuffet, um sich auf ihren Trainingstag vorzubereiten. Egal ob mit Schokoladencroissants, Toast, Brot oder Müsli, jeder wurde satt.

Für die Schwimmer lief der Vormittag folgendermaßen ab: Gemeinsam mit Renate startete um 09:00 Uhr das Lauftraining. Laufkenntnisse wurden verbessert und spielerisch wurden aus ihnen begeisterte Läufer gezüchtet. Noch fit vom Laufen sprinteten sie um 10:00 Uhr vom beheizten Raum ins freie 50-Meter Becken. Da die Außentemperatur nur geschätzte 10°C betrug, fühlte sich das Wasser im Schwimmbecken wie das in der Badewanne an.

Mit jedem Training gewöhnten sich die Schwimmer mehr an das lange Trainingsbecken und schlussendlich waren ihnen die gewohnten 25 Meter zu kurz.

Der Vormittag der Triathleten sah hingegen so aus: Um 09:00 Uhr radelten sie in verschiedenen Gruppen durch die idyllischen Gegenden der Toskana. Viele Kilometer in ebenen und steilen Straßen wurden bestritten.

Um 12:30 Uhr trafen sich alle Athleten gemeinsam im Restaurant. Wie erhofft, gab es die lang ersehnten Nudeln mit Tomatensauce, die sie schon lange nicht mehr hatten (es gab täglich 2x Nudeln).

Die 2-stündige Mittagspause gestalteten sich die Athleten ganz individuell. Laut Gerüchten zufolge schliefen die meisten. Nur das Zimmer C22 startete eine spontane Putzparty, die laut ihren Angaben eines der Highlights des Camps wurde.

Um 15:00 Uhr sprangen die Schwimmer gemeinsam mit den Triathleten ins Wasser und schwammen die üblichen 4.000 Meter. Wegen des schlechten Wetters, mussten sie einmal auf Alternativen wie Zirkeltraining zurückgreifen. Während die Schwimmer bis zum Abendessen entweder Pause oder Stretching hatten, wartete auf die Triathleten eine weitere Trainingseinheit: Laufen mit Renate. Nicht nur bei den Schwimmern überzeugte Renate mit ihrer Gelassenheit, sondern auch bei den Triathleten punktete Renate mit ihrem hochpusterischen Dialekt und ihrer charmanten Art. Witzige Sprüche wie: „Laft net so schnell!“ oder „Lost“ erleichterten das Training.

Am Abend aß man wieder einen erträumten und erkämpften Teller Nudel. Ein weiteres Highlight des Trainingslagers war der Pizzaabend, bei dem die hungrigen Jungs zu wilden Tieren wurden.

Bis 22:00 Uhr schauten die jungen Sportler entweder Filme, planten lustige Spontanaktionen oder chillten mit Deep-house-Musik.

Um spätestens 23:00 Uhr herrschte in den Zimmern wieder Ruhe, die nur durch einige verkühlte Nasen und Dauerschnarcher gestört wurde.

Zusammenfassend ist zu erwähnen, dass das Trainingslager nicht nur viel Spaß bereitete, sondern auch die Motivation und den Zusammenhalt der Athleten stärkte. Zudem wurden neue Freundschaften mit den Triathleten vom Hochpustertal und Läuferclub Bozen geschlossen. Ob sich auch die Leistungen verbesserten, wird sich in den nächsten Wettkämpfen herausstellen.

Ein Spezialfall wäre noch zu erwähnen: Für Lena war das Trainingslager vermutlich ein Albtraum. Während sie in den ersten Tagen mit Grippe im Bett lag, hüpfte sie zum Schluss mit einem blutenden Knie herum und erlebte den Tag am Strand, der als Belohnung am letzten Nachmittag gemacht wurde, mit starkem Nasenbluten. Nichtsdestotrotz wird auch sie dieses Lager nicht vergessen.

Noch ein Tipp zum Schluss: Noah ziach nia wido Socken in Kombination mit Flip Flop un.

Im Namen aller Athleten möchte ich noch ein großes DANKE an alle Begleiter, besonders an unsere Trainerinnen Manu und Danny aussprechen.

 
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